Digitaler Garten

Ein Digitaler Garten ist ein Ort, an dem Ideen und Notizen öffentlich zugänglich gepflegt, verknüpft und kontinuierlich weiterentwickelt werden. In diesem Fall geht es um polizeiliche Ethik.

Die Garten-Metapher steht dafür, dass die Inhalte dieser Seite allmählich wachsen: Manche Einträge sind frisch gesät, manche sind schon kleine Setzlinge, wieder andere Büsche oder größere Bäume. Die Seiten sind also nicht "fertig", sondern wachsen allmählich und verändern sich immer wieder.

Weil die Notizen in der Regel kurz und miteinander verknüpft sind, lädt der Digitale Garten dazu ein, durch die Seiten zu schlendern wie durch einen Park. Denn anders als zum Beispiel ein Blog gibt es hier keine chronologische oder thematische Ordnung. Die Ordnung ergibt sich durch die Verlinkung der Seiten. Dadurch ähnelt der Digitale Garten einem Zettelkasten. Maggie Appleton hat in ihrem Digitalen Garten einen hervorragenden Essay zu Geschichte und Ethos geschrieben (Appleton 2022).

Appleton beschreibt die die Grundsätze des Digital Gardenings so:

  • Inhalte sind thematisch vernetzt, nicht nach Datum sortiert
  • Inhalte wachsen und reifen über Zeit, statt fertig veröffentlicht zu werden
  • Unfertige Gedanken haben ihren Platz
  • Der Garten spiegelt eine individuelle Persönlichkeit wider
  • verschiedene Medien und Formate können nebeneinander existieren
  • der Garten gehört einem selbst, nicht einer Plattform

Dieser Digitale Garten wird erstellt mit Hilfe der Software Obsidian. Über die Erweiterung Webpage HTML Export werden die Inhalte exportiert und dann per FileZilla bei Strato gehostet.


Angelegt 26-03-11
Zuletzt gepflegt 26-03-12